Quinua: Reismelde aus Südamerika

Quinua - Das Korn aus den Anden

Quinua ist eine der ältesten Kulturpflanzen der MENSCHHEIT. Quinua wird wegen der ähnlichen Verwendung häufig den Getreiden zugerechnet, die Pflanze zählt aber nicht zu der Familie der Gräser, sondern zu den Gänsefußgewächsen.
Botanisch gesehen ist Quinua mehr mit Spinat, Mangold und roter Bete verwandt.
Das auch als Reismelde bezeichnete Gewächs ist anspruchslos und äußerst robust. Es gedeiht von Kolumbien bis Chile in (sub-) tropischen Höhenlagen zwischen 3000-3800m, wo Gerste und Mais längst passen müssen. Extreme Witterungsbedingunen wie intensive Sonneneinstrahlung und leichten Nachtfrost verkraftet Quinua problemlos.
Auch schlechte Böden, Nässe, Wind und Trockenheit können der Pflanze nichts anhaben.
Zentren des heutigen Anbaus sind Equador, Peru, Kolumbien und besonders Bolivien, s.  Anbau  Von dort stammen fast sämtliche deutsche Importe.
Die geblichenen Samen werden zu Mehl verarbeitet oder als Beilage verwendet, s. Rezepte. Die Blätter werden als Gemüse oder Salat verzehrt. In ihrer Verwendung haben die Blätter Ähnlichkeit mit Spinat.