QUINUA - Wunderkorn der INKAS








QUINUA bedeutet: Ein Geschenk der Sterne. (Das beruht auf einer altertümlichen Sage der Bolivianer)

Die Sage: Die höchste Göttin war Mama Tuanpa/Tunapa. Sie versorgte die Bolivianer mit ausreichend Nahrung. Doch von einem Tag auf den anderen setzte eine Trockenzeit ein. Es gab nicht mehr genug Wasser und alle wilden Tiere flohen. Die reiche Vegetation verschwand. Die Menschen fanden keine Nahrung mehr. Gleichzeitig starben viele Menschen an einer Epedemie. In dieser Notsituation hofften sie auf die Macht ihrer Mama Tunapa. Und tatsächlich: Mama Tunapa schickte einen Stern in der Gestalt der Fee Juyra zu ihnen. Viele Menschen beachteten die Fee gar nicht, doch sie sagte:" In den Gebieten, die ich durchwandere, wird eines Tages eine kälte- und trockenheitsresistente Pflanze wachsen. Ihre Frucht und ihr Stengel werden euch von Hunger befreien und von Krankheiten heilen. " Wenige Tage später verschwand die Fee wieder und die Pflanze Quinua fing an zu Wachsen.
 
 

Infos zum Hauptanbauland Bolivien

Ein Leben in Armut

Hochland: Viehzucht:
(Lamas, Rinder, Schafe) und Ackerbau für den Eigenbedarf

Quinua - Export ermöglicht den Bolivianern die Teilnahme am Welthandel

Tiefland:
Plantagen (Kautschuk, Kakao, Zuckerrohr, Früchte, Reis)

- Fast die Hälfte der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft
- Industrie kaum entwickelt
- Arbeitslosenquote: 20%

Quinua - Export:
Möglichkeit für die Bauern zusätzlich Geld zu verdienen. Das Quinua-Projekt
der gepa ("Fairer Handel") unterstützt sie dabei. Durch die gepa werden die Bauern fair behandelt, sie bekommen das Geld, das ihnen für den Export und hre Arbeit zusteht.

wer ist die gepa?

Die gepa - Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der dritten Welt mbH ist eine Handelsorganisation im Rahmen der AKTION DRITTE WELT HANDEL. Die gepa arbeitet nach wirtschaftlichen Prinzipien, verfolgt dabei auch soziale Ziele.

Handelspartner der gepa sind Selbsthilfegruppen sowie Genossenschaften von Kleinbauern und Handwerkern und in einigen Ausnahmefällen staatliche Handelsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Im Handel mit den Produzenten bemüht sich die gepa um faire Bedingungen und unterstützt die Produzenten in der Entwicklung ökologischer  Anbau- und Produktionsmethoden sowie bei der Verbesserung ihrer Arbeitssituationen.

Die gepa kauft nicht dort ein, wo es am billigsten ist, sondern bemüht sich, den Produzenten einen fairen Preis für ihre Produkte zu zahlen. Spekulationen mit Waren und Preisen werden abgelehnt und die Kalkulation offengfelegt. Durch den Verkauf von Waren - in Verbinduung mit Informationen - will die gepa auf die Probleme der Menschen und ihrer Länder aufmerksam machen.

Es werden eine Vielzahl von Handwerksprodukten und Textilien sowie Kaffee, Tee, Honig und Gewürze und andere "traditionelle Kolonialwaren" importiert. Diese Artikel sind in Eine - Welt - Läden und an Verkaufsständen von Aktionsgruppen erhältlich.

In den Gremien der gepa sitzen VertreterInnen der Gesellschafter, also Entwicklungsorganisationen der evangelischen und katholischen Kirche, der kirchlichen Jugendverbände, von Eine - Welt - Läden und entwicklungspolitischen Aktionsgruppen.