Für die menschliche Ernährung sind Wal- Robben und Fischöle nicht mehr von praktischem Wert.
Öl von Walen und Robben erhält man, indem man die fetthaltigen Geweben zerkleinert, mit Dampf und Druck erhitzt und anschließend separiert.
Fischöle werden folgendermaßen hergestellt: Ganze Fische werden zerkleinert und in beisein von Wasserdampf gepresst.
Finn- und Blauwale sind mengenmäßig die größten Öllieferanten, das Öl von Tümmlern hingegen wird nur in geringem Umfang gewonnen. Im Handel sind Herings- ,Sardinen-, Pilchard-, Menhaden-, und Lachsöle sowie Gemische aus diesen Sorten die wichtigsten Fischöle. Der Fettgehalt der Fische unterliegt großen jahreszeitlichen Schwankungen, so kann ein Hering zur Laichzeit bis zu 23% Fett enthalten während der Fettgehalt danach auf 5% sinkt.
In ihrer unveränderten Form sind Seetieröle für Nahrungszwecke ungeeignet, da sie einen sehr intensiven Geschmack haben.
Aus den Lebern von Dorsch, Heilbutt, Kabeljau, und Schellfisch werden Lebertrane gewonnen die sehr reich den Vitaminen A und D und deshalb gesund sind, obwohl sie wirklich scheußlich schmecken.